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Hans Dockendorff GmbH
   

Planung / Türaufbau



Strahlenschutzdrehtür mit elektromechanischem Antrieb

Allgemeine Beschreibung

 

Vorbemerkungen:

Für die Ausführungen gelten die einschlägigen Vorschriften der DIN 18650-1 und-2 sowie die Einhaltung der Richtlinien für kraftbetätigte Fenster Türen und Tore gemäß ASR A 1.7, die EG- Maschinenrichtlinie 2006/42/EG und die UVV- Vorschriften sowie die Strahlenschutzverordnung für Benennung und Errichtung beachtet gemäß:

DIN 6812 , DIN 6814 Teil 1 - 8 und Teil16 , DIN 6846 Teil 1- 2 , DIN 6834 Blatt 1

DIN 6847 Teil 1- 4 , DIN 25430 , DIN 54113 Teil 1- 2 .

 

Vor der Fertigung werden dem Architekten die Konstruktionszeichnungen zur Freigabe in zweifacher Ausfertigung vorgelegt.

 

Konstruktionsbeschreibung

 

Tragkonstruktion:

Die Tragkonstruktion besteht aus Flachstahl, Winkel oder Vierkantrohr. Die Befestigung am Baukörper erfolgt gemäß den statischen Anforderungen mit bauaufsichtlich zugelassenen Verankerungen.

 

Torblatt:

Die Türblattkonstruktion besteht aus einem kalt gewalztem Flachstahl stirnseitig umlaufend und gebeizten Deckblechen. Innen liegend ist hinreichend Aussteifung gemäß den statischen Erfordernissen eingebaut.

Das Türblatt wird an wartungsfreien, dreidimensional verstellbaren Bändern entsprechend dem Türblattgewicht dimensioniert, die mit schmierstofffreien, selbst einstellenden Druck- und Seitenlagern versehen sind, aufgehängt.

 

Abschirmung:

Die Abschirmung wird entsprechend der Vorgabe beziehungsweise der Strahlenschutzberechnung lückenlos ausgeführt.

Eine Bleiabschirmung wird gemäß DIN 25407 in Anlehnung an Euratom- Spezifikation mit zirka 4 % Antimonanteil erfolgen.

 

Zarge:

Ausführung als Kantteil aus gebeiztem Stahlblech, entsprechend den architektonischen Anforderungen und mit der erforderlichen innenliegenden Abschirmung.

Betonverguss der Zarge erfolgt bauseits.

 

Verkleidungen:

Die Antriebs- und Steuerungseinheiten werden auf einer Grundplatte über der Tür montiert und mit einer entsprechenden Blende verkleidet. Die Blende hat eine oder mehrere Revisionsklappen je nach Türbreite.

 

Ausführung:

Sämtliche Blechteile kaltgewalzt. Alle Oberflächen hellgrau grundiert.

 

Elektromotorischer Antrieb:

Das Antriebssystem ist eine kompakte Einheit, bestehend aus einem Kegelstirnradgetriebe mit Kupplungsbremskombination, Rutschkupplung und Stirnradgetriebemotor.

Folgende Parameter sind entsprechend dem Türblattgewicht stufenlos einstellbar:

- Beschleunigung und Beschleunigungswege

- Bremsmoment und Bremswege

- End- und Schleichgeschwindigkeit

- Rampensteigung

 

Bei Stromausfall kann das Tor leicht von Hand ( je nach Torblattgewicht ) geöffnet werden.

Für die Handbedienung wird innen und außen am Türblatt ein Bügelgriff angebracht, Länge ca. 300mm, Ausführung in Edelstahl gebürstet.

 

Zuleitung:

3 x 2,5mm ² , 230 V, 50 Hz , Absicherung 16 A

Die Zuleitung und Absicherung sowie das Anbringen einer Steckdose 230 V in Schaltschranknähe erfolgt bauseits nach unseren Vorgaben.

 

Antriebssteuerung:

 

Steuerung:

Der Antriebsmotor wird über einen Frequenzumrichter angesteuert. Alle erforderlichen Parameter sind stufenlos über eine Displayanzeige einstellbar. Nach einem Spannungsausfall bleiben die eingestellten Werte erhalten.

Das Beschleunigen und Verzögern des Torblattes geschieht über einstellbare Rampen. Die Endgeschwindigkeit und die Schleichgeschwindigkeit sind stufenlos einstellbar.

Nach einem Spannungsausfall ist die Torsteuerung nach zirka 2- 3 Sekunden wieder funktionsfähig.

Die Steuerung ist so konzipiert, dass die Umstellung von Impuls- auf Totmannschaltung oder umgekehrt oder wahlweise „zu“ in Totmann und „auf“ in Impuls ohne Mehraufwand erfolgt, die Wahl muss jedoch spätestens kurz vor der Lieferung der Toranlage erfolgen.

 

Bedienung:

Bedienfeld außen

 

NOT- AUF Pilzdrucktaster einrastend

STOP Die Tür stoppt

AUF Tür öffnet halb / Tür öffnet ganz

ZU Tür schließt ganz

Schlüsselschalter Elektrische Verriegelung des Bedienfeldes außen,

der Schlüssel ist in jeder Stellung abziehbar.

Option: Touch Paneel außen

 

Bedienfeld innen

NOT-AUF Pilzdrucktaster einrastend

AUF Tor öffnet halb

Die Funktion NOT-AUF bewirkt ein sofortiges Anhalten des Torblattes und nach zirka einer Sekunde die Entriegelung der Trennkupplung. Das Torblatt kann dann von Hand geöffnet werden.

Die Funktion AUF des Bedienfeldes innen ist immer in Vorrangschaltung und in Funktion auch bei Verriegelung des äußeren Bedienfeldes.

 

Nach Entriegelung der NOT-AUF – Taster ist die Torsteuerung nach zirka 2 – 3 Sekunden wieder funktionsfähig.

Die Funktionen AUF und ZU erfolgen standardmäßig in Impulsschaltung.

 

Der Schaltschrank ist zum Anschluss eines zusätzlichen Bedienfeldes, zum Beispiel am Bedienpult, vorbereitet.

 

Sicherheiten :

Gemäß ASR A 1.7, Sicherung von Quetsch- und Scherstellen, ist die Wahl der Absicherung dem Hersteller freigelassen.

 

Mögliche Sicherheitseinrichtungen :

Standart ( S ) Auf Wunsch ( W )

Sicherheitskontaktleisten ( S )

Sicherheitslichtgitter ( W )

Optosensoren ( W )

Zwangskontakte ( S )

Lichtschranken ( W )

Touch Paneel ( W )

Leuchtschild ( W )

 

Erläuterung der Sicherheitsfunktionen :

Sicherheitskontaktleisten:

an der Hauptschließkante befinden sich selbst überwachende Kontaktschaltleisten, die bei Betätigung eine Richtungsumkehr bewirken.

 

Sicherheitslichtgitter:

mit getrenntem Sender und Empfänger je mit 16 Strahlen, Höhe zirka 2000 mm, nur in Zufahrt aktiv, bei Betätigung erfolgt eine STOP - Funktion des Torblattes.

 

Optosensoren:

arbeiten nach dem Reflexionsprinzip, beziehungsweise als Lichttaster. Bei Betätigung erfolgt eine STOP – Funktion des Torblattes.

 

Zwangskontakte:

zwei Stück potentialfreie zwangstrennende Sicherheitsschalter mit je einem Öffner und Schließer, nach der neuen Verordnung und Zulassung, sind zur Freischaltung der Röntgenanlage bei geschlossenem Torblatt vorgesehen. Der Anschluss und die Kabelverlegung erfolgt bauseits zum Beispiel vom Röntgengerätehersteller.

 

Lichtschranken:

Ausführung und Funktion siehe Sicherheitslichtgitter, Anzahl nach Wunsch des Auftraggebers.

 

Sämtliche Sicherheitseinrichtungen sind selbstüberwachend geschaltet !

 

Übergabe :

Bei Übergabe, üblicherweise direkt nach der Montage, wird das Bedienpersonal und die Haustechnik eingewiesen.

An Unterlagen wird ein Prüfbuch mit Konstruktionsübersichtszeichnung und Stückliste sowie die Funktionsbeschreibung und ein Stromlaufplan übergeben.

 

Gewährleistung- Garantieleistung :

Zwei Jahre auf alle mechanischen Teile, sechs Monate auf alle elektrischen Teile bei nachgewiesener jährlicher sachkundiger Überprüfung.

 

Service Einsatz :

Wir garantieren einen Service – Einsatz unter zwölf Stunden bezogen auf die normale Arbeitszeit von acht bis sechzehn Uhr und hier in Deutschland.

 

 

 

 

Strahlenschutzschiebetür mit elektromechanischem Antrieb

bodenfahrend

 

Allgemeine Beschreibung

 

Vorbemerkungen

Für die Ausführungen gelten die einschlägigen Vorschriften der DIN 18650-1 und-2 sowie die Einhaltung der Richtlinien für kraftbetätigte Fenster Türen und Tore gemäß ASR A 1.7, die EG- Maschinenrichtlinie 2006/42/EG und die UVV- Vorschriften sowie die Strahlenschutzverordnung für Benennung und Errichtung beachtet gemäß:

DIN 6812 , DIN 6814 Teil 1 - 8 und Teil16 , DIN 6846 Teil 1- 2 , DIN 6834 Blatt 1

DIN 6847 Teil 1- 4 , DIN 25430 , DIN 54113 Teil 1- 2 .

 

Vor der Fertigung werden dem Architekten die Konstruktionszeichnungen zur Freigabe in zweifacher Ausfertigung vorgelegt.

 

Konstruktionsbeschreibung

 

Tragkonstruktion:

Die Bodenschiene wird mit statisch bestimmten Traversen und einem Klemmsystem am Betonboden verankert. Eine seitliche Nachjustierung der Schiene ist vorzusehen. Die Bodenverankerung der Traversen erfolgt mit bauaufsichtlich zugelassen Dübeln oder in bauseits vorhandenen Ankeraussparungen. Die Traversen sind mit einem entsprechenden Verguss zu untergießen.

Im Durchgangsbereich sind keine Bodennuten vorzusehen und die Bodenschiene ist in Edelstahl auszuführen.

 

Zur Aufnahme der Horizontal- und Torblattführungskräfte ist über dem Torblatt eine Führungsschiene mit zwei entsprechenden Rollenpaaren vorzusehen. Die Befestigung der Führungsschiene erfolgt mit bauaufsichtlich zugelassenen Dübeln an der Beton-Wand oder –Decke. Justiermöglichkeiten für Seiten- und Höheneinstellung sind erforderlich.

Im Auftragsfall ist eine Lebensdauerberechnung des Rollenführungssystems auf 10 Jahre nachzuweisen.

 

Torblatt:

Die Türblattwannenkonstruktion besteht aus gewalzten sandgestrahlten Blechen. Innen liegend ist hinreichend Aussteifung gemäss den statischen Erfordernissen eingebaut. In Zurichtung in ein Rollenfahrwerk mit Höhen und Seitenjustierung im Torblatt integriert. Achse/ Fahrwerke ist Schwerpunktachse Torblatt. Dieses Fahrwerk ist ohne seitliche Führung vorzusehen. In Aufrichtung ist das Rollenfahrwerk teilweise oder gar nicht im Torblatt integriert und wird mit einer Konsole am Torblatt gehalten. Hier sind zwei einstellbare seitliche Stützrollen vorzusehen. Seitlich oder über dem Fahrwerk ist der Antriebsgetriebemotor für das Torblatt anzubauen. Für die Notöffnung ist hier ein Handkurbeltrieb vorzusehen.

Im Auftragsfall ist eine Lebensdauerberechnung des Rollenfahrwerke auf 10 Jahre nachzuweisen.

 

Havariefall

Am hinteren Fahrwerk in Aufrichtung und am hinteren Ende der Fahrschiene ist jeweils ein Auge zum Einhängen eines Kettenzuges angebaut. Hier kann mit einem 5 to Kettenzug das Torblatt bei einem Eigengewicht von 25.000 kg brachial über die Bodenschiene oder den Betonboden geöffnet (geschliffen) werden.

 

Abschirmung:

Die Abschirmung wird entsprechend der Vorgabe, beziehungsweise der Strahlenschutzberechnung, lückenlos ausgeführt.

 

Zarge:

Ausführung als Kantteil aus gebeiztem Stahlblech, entsprechend den architektonischen Anforderungen und mit der erforderlichen innenliegenden Abschirmung.

 

Verkleidungen:

Lichtgitterportal mit seitlicher und oberer Verkleidung im Durchgangsbereich für bauseitige GK Verkleidung und einer bauseitigen Zugangstür hinten zum Revisionsraum.

 

Option: komplette Stahlblech - Paneelverkleidung mit Revisionstür hinten.

 

Alle Oberflächen hellgrau grundiert.

 

Elektromotorischer Antrieb:

Das Antriebssystem ist eine kompakte Einheit, bestehend aus einem Elektro- Schneckengetriebe- Bremsmotor . Die Kraftübertragung zum Rollenfahrwerk erfolgt mittels Rollenkette oder direkt. Der Antrieb ist ausgelegt entsprechend den maximal auftretenden dynamischen Kräften, resultierend aus maximaler Torblattgeschwindigkeit, Torblattgewicht und kürzestem Bremsweg.

Geräuschpegel und Verschleiß werden durch dieses hochbelastbare System bei gleichzeitiger Energieminimierung niedrig gehalten.

Das Antriebssystem ist so konzipiert um maximaler Bedienungskomfort, Sicherheit und Wartungsfreundlichkeit gewährleistet zu können.

Bei Stromausfall kann die Tür über einen Handkurbel am Antrieb leicht geöffnet werden.

 

Antriebssteuerung:

 

Zuleitung:

5 x 2,5mm ² , 400 V, 50 Hz , Absicherung 16 A

Die Zuleitung und Absicherung in Schaltschranknähe erfolgt bauseits nach unseren Vorgaben.

 

Steuerung:

Der Antriebsmotor wird über einen Frequenzumrichter angesteuert. Alle erforderlichen Parameter sind stufenlos über eine Displayanzeige einstellbar. Nach einem Spannungsausfall bleiben die eingestellten Werte erhalten.

Das Beschleunigen und Verzögern des Torblattes geschieht über einstellbare Rampen. Die Endgeschwindigkeit und die Schleichgeschwindigkeit sind stufenlos einstellbar.

Nach einem Spannungsausfall ist die Torsteuerung nach zirka 2- 3 Sekunden wieder funktionsfähig.

Die Steuerung ist so konzipiert, dass die Umstellung von Impuls- auf Totmannschaltung oder umgekehrt oder wahlweise „Zu“ in Totmann und „Auf“ in Impuls ohne Mehraufwand erfolgt, die Wahl muss jedoch spätestens kurz vor der Lieferung der Toranlage erfolgen.

 

Bedienung:

 

Bedienfeld außen

NOT- AUS/ AUF Pilzdrucktaster einrastend

STOP Tor stoppt

AUF 1x drücken Tor öffnet halb, 2x drücken Tor öffnet ganz

ZU Tor schließt ganz

Schlüsselschalter Elektrische Verriegelung des Bedienfeldes außen, der Schlüssel ist in jeder Stellung abziehbar.

Fabrikat Moeller Typ RMQ 22

Option: Bedienfeld außen als Touchpaneel

 

Bedienfeld innen

NOT-AUF/ AUS Pilzdrucktaster einrastend

AUF 1 Tor öffnet halb

 

Die Funktion NOT-AUS / AUF bewirkt ein sofortiges Anhalten des Torblattes und nach zirka einer Sekunde die Entriegelung der Trennkupplung. Das Torblatt kann dann von Hand geöffnet werden.

Die Funktion AUF des Bedienfeldes innen ist immer in Vorrangschaltung und in Funktion auch bei Verriegelung des äußeren Bedienfeldes.

Nach Entriegelung der NOT-AUS / AUF – Taster ist die Torsteuerung nach zirka 2 – 3 Sekunden wieder funktionsfähig.

Die Funktionen AUF und ZU erfolgen standardmäßig in Impulsschaltung.

 

Der Schaltschrank ist zum Anschluß eines zusätzlichen Bedienfeldes zum Beispiel am Bedienpult vorbereitet.

 

Sicherheiten :

Gemäß ASR A 1.7, Sicherung von Quetsch- und Scherstellen, ist die Wahl der Absicherung dem Hersteller freigelassen.

 

Sicherheitseinrichtungen :

-Sicherheitskontaktleisten

-Sicherheitslichtgitter

-Zwangskontakte

 

Erläuterung der Sicherheitsfunktionen :

 

Sicherheitskontaktleisten:

je nach Torblattstärke und entsprechend der Sicherheitsvorschriften ist eine oder mehrere Sicherheitskontaktleisten an der Hauptscherkante der Torblattstirnseite befestigt.

Bei Betätigung erfolgt eine Richtungsumkehr des Torblattes.

 

Sicherheitslichtgitter:

mit getrenntem Sender und Empfänger je z.B. mit 16 Strahlen, Höhe zirka 2000 mm, nur in Zufahrt aktiv, bei Betätigung erfolgt eine STOP - Funktion des Torblattes.

 

Zwangskontakte:

zwei Stück potentialfreie zwangstrennende Sicherheitsschalter mit je einem Öffner und Schließer, nach der neuen Verordnung und Zulassung, sind zur Freischaltung der Röntgenanlage, bei geschlossenem Torblatt vorgesehen. Der Anschluß und die Kabelverlegung erfolgt bauseits zum Beispiel vom Röntgengerätehersteller.

 

Sämtliche Sicherheitseinrichtungen sind selbstüberwachend geschaltet!

 

Übergabe :

Bei Übergabe, üblicherweise direkt nach der Montage, wird das Bedienpersonal und die Haustechnik eingewiesen.

An Unterlagen wird ein Prüfbuch mit Konstruktionsübersichtszeichnung und Stückliste sowie die Funktionsbeschreibung und ein Stromlaufplan übergeben.

 

Gewährleistung- Garantieleistung :

Zwei Jahre auf alle mechanischen Teile, sechs Monate auf alle elektrischen Teile bei nachgewiesener jährlicher sachkundiger Überprüfung.

 

Service Einsatz :

Wir garantieren einen Service – Einsatz unter zwölf Stunden bezogen auf die normale Arbeitszeit von acht bis sechzehn Uhr.

 

 

 

 

Strahlenschutzschiebetür mit elektromechanischem Antrieb

hängend

 

Allgemeine Beschreibung

 

Vorbemerkungen

Für die Ausführungen gelten die einschlägigen Vorschriften der DIN 18650-1 und-2 sowie die Einhaltung der

Richtlinien für kraftbetätigte Fenster Türen und Tore gemäß ASR A 1.7, die EG- Maschinenrichtlinie

2006/42/EG und die UVV- Vorschriften sowie die Strahlenschutzverordnung für Benennung und Errichtung

beachtet gemäß:

DIN 6812 , DIN 6814 Teil 1 - 8 und Teil16 , DIN 6846 Teil 1- 2 , DIN 6834 Blatt 1

DIN 6847 Teil 1- 4 , DIN 25430 , DIN 54113 Teil 1- 2 .

Vor der Fertigung werden dem Architekten die Konstruktionszeichnungen zur Freigabe in zweifacher Ausfertigung vorgelegt.

 

Konstruktionsbeschreibung

 

Tragkonstruktion:

Der Laufträger wird mit statisch bestimmten Konsolen an Betonsturz- und Wand oder Decke verankert. Die

Befestigung der Konsolen erfolgt mit bauaufsichtlich zugelassen Dübeln oder an bauseits eingelegten

Halfenschienen.

Die Tragkonstruktion kann auch aus dem Laufträger auf zwei senkrechten Stützen bestehen. Die

Befestigung am Baukörper zur Aufnahme von Horizontalkräften erfolgt wiederum mit bauaufsichtlich

zugelassenen Dübeln.

Die Fahrbewegung erfolgt über ein Kugellinearführungssystem welches eine Fein-Höhenjustierung zulässt.

Die Grob- Höhenjustierung und die Seitenjustierung erfolgt zwischen Laufträger und Konsole. Die erforderliche Anpassung

des Torblattes zum vorhandenen Baukörper, sowie eine dreidimensionale Nachjustierung ist somit problemlos gewährleistet.

Im Auftragsfall ist eine Lebensdauerberechnung des Linearführungssystems auf 10 Jahre nachzuweisen.

 

Torblatt:

Die Türblattkonstruktion besteht aus einem kalt gewalztem Flachstahl stirnseitig umlaufend und gebeizten

Deckblechen. Innen liegend ist hinreichend Aussteifung gemäß den statischen Erfordernissen eingebaut.

Die Führung unten ist im Torblatt integriert. Die Bodenrolle ist ortsfest am Boden, seitlich einstellbar, verdübelt.

Die Torblattaufhängung erfolgt in dessen Schwerpunkt um Horizontalkräfte auf die Bodenführungsrolle und

die Linearführung oben zu minimieren.

 

Abschirmung:

Die Abschirmung wird entsprechend der Vorgabe beziehungsweise der Strahlenschutzberechnung lückenlos

ausgeführt.

Eine Bleiabschirmung wird gemäß DIN 25407 in Anlehnung an Euratom- Spezifikation erfolgen.

 

Zarge:

Ausführung als Kantteil aus gebeiztem Stahlblech, entsprechend den architektonischen Anforderungen und

mit der erforderlichen innenliegenden Abschirmung.

 

Verkleidungen:

Unterkonstruktion über dem Sturz und im Schließ- und Auffahrbereich, bestehend aus Rechteckrohren

und, oder Blechkantprofilen für eine bauseitige Verkleidung mit den entsprechenden Revisionstüren gemäß

unseren Vorgaben.

 

Blende:

vor dem Fahrträger aus 2mm gekantetem Blech mit entsprechender Unterkonstruktion und den

notwendigen Revisionstüren.

 

Einlauftasche:

an der Schließseite aus 2mm gekantetem Blech mit entsprechender Unterkonstruktion und

dem erforderlichen Strahlenschutz.

Einlauftasche an der Auffahrseite aus 2mm gekantetem Blech mit entsprechender Unterkonstruktion und

den notwendigen Revisionstüren sowie dem erforderlichen Strahlenschutz.

Alle Oberflächen hellgrau grundiert.

 

Elektromotorischer Antrieb:

Das Antriebssystem ist eine kompakte Einheit, bestehend aus einem Elektro- Schneckengetriebe-

Bremsmotor mit angebauter Elektromagnetkupplung. Die Kraftübertragung zum Torblatt erfolgt mittels

Hochleistungszahnriemen, ausgelegt entsprechend den maximal auftretenden dynamischen Kräften, resultierend aus maximaler Torblattgeschwindigkeit, Torblattgewicht und kürzestem Bremsweg.

Geräuschpegel und Verschleiß werden durch dieses hochbelastbare System bei gleichzeitiger

Energieminimierung niedrig gehalten.

Das Antriebssystem ist so konzipiert dass maximaler Bedienungskomfort, Sicherheit und Wartungsfreundlichkeit gewährleistet wird.

Bei Stromausfall öffnet das Tor automatisch für Personendurchgang, bzw. das Tor kann von Hand geöffnet werden.

Am Torblatt hinten in Aufrichtung und an der Betonwand ist jeweils ein Auge zum Einhängen eines

Kettenzuges angebaut. Hier kann mit einem Kettenzug das Torblatt über den Betonboden geöffnet werden.

 

Antriebssteuerung:

Zuleitung:

5x 2,5mm ² , 230 V, 50 Hz , Absicherung 16 A

Die Zuleitung und Absicherung sowie das Anbringen einer Steckdose 230 V in Schaltschranknähe erfolgt

bauseits nach unseren Vorgaben.

Steuerung:

Der Antriebsmotor wird über einen Frequenzumrichter angesteuert. Alle erforderlichen Parameter sind

stufenlos über eine Displayanzeige einstellbar. Nach einem Spannungsausfall bleiben die eingestellten Werte erhalten.

Das Beschleunigen und Verzögern des Torblattes geschieht über einstellbare Rampen. Die Endgeschwindigkeit und die Schleichgeschwindigkeit sind stufenlos einstellbar.

Nach einem Spannungsausfall ist die Torsteuerung nach zirka 2- 3 Sekunden wieder funktionsfähig.

Die Steuerung ist so konzipiert, dass die Umstellung von Impuls- auf Totmannschaltung oder umgekehrt

oder wahlweise „Zu“ in Totmann und „Auf“ in Impuls ohne Mehraufwand erfolgt, die Wahl muss jedoch spätestens kurz vor der Lieferung der Toranlage erfolgen.

 

Bedienung:

Bedienfeld außen

NOT- AUS/ AUF Pilzdrucktaster einrastend

STOP Tor stoppt

AUF 1x drücken Tor öffnet halb, 2x drücken Tor öffnet ganz

ZU Tor schließt ganz

Schlüsselschalter Elektrische Verriegelung des Bedienfeldes außen, der Schlüssel ist in jeder Stellung

abziehbar. Fabrikat Moeller Typ RMQ 22

Option: Touch Paneel außen

 

Bedienfeld innen

NOT-AUF/ AUS Pilzdrucktaster einrastend

AUF Tor öffnet halb

Die Funktion NOT-AUS / AUF bewirkt ein sofortiges Anhalten des Torblattes und nach zirka einer Sekunde

die Entriegelung der Trennkupplung. Das Torblatt kann dann von Hand geöffnet werden.

Die Funktion AUF des Bedienfeldes innen ist immer in Vorrangschaltung und in Funktion auch bei Verriegelung des äußeren Bedienfeldes.

Nach Entriegelung der NOT-AUS / AUF – Taster ist die Torsteuerung nach zirka 2 – 3 Sekunden wieder funktionsfähig.

Die Funktionen AUF und ZU erfolgen standardmäßig in Impulsschaltung.

Der Schaltschrank ist zum Anschluss eines zusätzlichen Bedienfeldes zum Beispiel am Bedienpult

vorbereitet.

 

Sicherheiten :

Gemäß ASR A 1.7, Sicherung von Quetsch- und Scherstellen, ist die Wahl der Absicherung dem Hersteller freigelassen.

 

Sicherheitseinrichtungen :

- Sicherheitskontaktleisten

- Sicherheitslichtgitter

- Zwangskontakte

 

Erläuterung der Sicherheitsfunktionen :

 

Sicherheitskontaktleisten:

je nach Torblattstärke und entsprechend der Sicherheitsvorschriften, ist eine

oder mehrere Sicherheitskontaktleisten an der Hauptscherkante der Torblattstirnseite befestigt.

Bei Betätigung erfolgt eine Richtungsumkehr des Torblattes.

Sicherheitslichtgitter:

mit getrenntem Sender und Empfänger je mit 32 Strahlen, Höhe zirka 2000 mm, nur in Zufahrt aktiv, bei Betätigung erfolgt eine STOP - Funktion des Torblattes.

Zwangskontakte:

zwei Stück potentialfreie zwangstrennende Sicherheitsschalter mit je einem Öffner und

Schließer, nach der neuen Verordnung und Zulassung, sind zur Freischaltung der Röntgenanlage, bei

geschlossenem Torblatt vorgesehen. Der Anschluss und die Kabelverlegung erfolgt bauseits zum Beispiel

vom Röntgengerätehersteller.

Sämtliche Sicherheitseinrichtungen sind selbstüberwachend geschaltet !

 

Übergabe :

Bei Übergabe, üblicherweise direkt nach der Montage, wird das Bedienpersonal und die Haustechnik eingewiesen.

An Unterlagen wird ein Prüfbuch mit Konstruktionsübersichtszeichnung und Stückliste, sowie die Funktionsbeschreibung und ein Stromlaufplan übergeben.

 

Gewährleistung- Garantieleistung :

Zwei Jahre auf alle mechanischen Teile, sechs Monate auf alle elektrischen Teile bei nachgewiesener jährlicher sachkundiger Überprüfung.

 

Service Einsatz :

Wir garantieren einen Service – Einsatz unter zwölf Stunden bezogen auf die normale Arbeitszeit von acht

bis sechzehn Uhr.

 

Stand : März 2014